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AG Tillman

Dr. Natalie Tillmann

Die Bedeutung der Blut-Hirn-Schranke wird besonders deutlich bei neurologischen Erkrankungen wie der Multiplen Sklerose (MS). Zum Teil gilt MS als eine Autoimmunerkrankung, bei der das Immunsystem irrtümlich körpereigene Strukturen, insbesondere die Myelinscheiden, angreift, die die Axone im ZNS umhüllen. Zudem sind entzündliche Vorgänge im ZNS ein wichtiger Teil der Pathogenese, bei der es zu einer Aktivierung der Gliazellen kommt. Darauf folgend spielen Veränderungen in der Blut-Hirn-Schranke, die deren Integrität und Funktion beeinträchtigen, eine entscheidende Rolle bei der Entstehung und Progression von MS. Die Arbeitsgruppe verfolgt verschiedene experimentelle in vitro und in vivo Ansätze, um die Funktion der Blut-Hirn-Schranke grundsätzlich und die Vorgänge bei Entzündungen im Speziellen näher zu betrachten und deren potenzielle Rolle bei der Pathogenese von Multipler Sklerose zu untersuchen.

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