St. Nikolaus-Stiftshospital Andernach

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[toggle_item title=“Bitte beschreiben Sie Ihr Lehrkrankenhaus in einigen Sätzen (Bettenzahl, Lage, Vorzüge usw.).“ active=“true“]

Das St. Nikolaus-Stiftshospital Andernach ist ein Akutkrankenhaus der Regelversorgung und
liegt in unmittelbarer Nähe zum Weltkulturerbe Mittelrheintal, durch Nahverkehrsmittel und auch
per PKW gut erreichbar zwischen Koblenz und Bonn.
Das St. Nikolaus-Stiftshospital verfügt über 259 Betten mit neun Fachdisziplinen und beschäftigt
ca. 500 Mitarbeiter. Es ist ein Klinikum, in dem modernste medizinische Technologien ebenso
zur Ausstattung gehören wie verschiedene Sondereinrichtungen, z.B. Zentrum für Prävention
und Therapie, Blutkonservendepot, Labor, Zentralapotheke, Sozialdienst, Pflegeberatung und
eine Abteilung für ambulante Operationen. Unser Leistungsangebot wird komplettiert durch ein
Aus-, Fort- und Weiterbildungsinstitut mit Wohnheim und dem angeschlossen Seniorenzentrum
Marienstift.

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[toggle_item title=“Welche Fachrichtungen werden in Ihrem Lehrkrankenhaus angeboten?“]

Pflichtfacher: Chirurgie (Allgemein-/Viszeralchirurgie und Unfall, Hand- und orthopädische Chirurgie), Innere Medizin, Wahlfachangebote Anästhesie, Gynäkologie, Radiologie, Urologie

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[toggle_item title=“Kann ein Teil des Praktischen Jahres im Ausland abgeleistet werden – wenn ja, welcher Zeitraum des Pjs muss mindestens in Ihrem Lehrkrankenhaus verbracht werden?“]

Ganze Tertiale können, wie bekannt, im Ausland absolviert werden. Im Einvernehmen mit
dem Studiendekanat der Fakultät Bonn und dem Landesprüfungsamt ist auch ein Splitting
eines Tertials möglich, wobei acht Wochen im Ausland und acht Wochen vor Ort absolviert
werden müssen.

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[toggle_item title=“Kann ein Teil des Praktischen Jahres an einem anderen Lehrkrankenhaus innerhalb Deutschlands abgeleistet werden (Änderung der AO 2012)?“]

Derzeit besteht die Möglichkeit über eine ,,Zweithörerschaft“, die mit dem Studiendekanat der Fakultät Bonn und dem Landesprüfungsamt abgesprochen werden muss.

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[toggle_item title=“In welcher Form und in welchem Umfang wird Unterricht angeboten? „]

In welcher Form und in welchem Umfang wird Unterricht angeboten?

Uhrzeit Fortbildung
Montag 13.45-14.30 Chirurgie
14.45-15.30 im Wechsel Urologie/Anästhesie
Dienstag 13.30-14.15 Gyn./Anästhesie
14.30-15.15 im Wechsel Kardiologie/Gastroenterologie
Mittwoch 14-15.30 im Wechsel Innere/Pneumologie
15.30-16.15 Unfallchirurgie
Donnerstag 13.45-14.30 EKG-Kurs
14.30-15.30 Radiologie

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[toggle_item title=“Werden zusätzliche Weiterbildungsmöglichkeiten angeboten (z.B. Wochenendseminare, besondere Kurse, wie Sonographie – Kurse, Nahtkurse, usw.)?“]

Zusätzliche Weiterbildungsmöglichkeiten bestehen in der Inneren Medizin; 1x wöchentlich
Mittwochmorgen Therapiekolloquien, Ganzjährlich Andernacher Seminar Dienstagabend,
Chirurgie: (MCA 1x wöchentlich Montagnachmittag, pro Tertial 2 chirurgische
Sonographiekurse und pro Tertial 2 Naht- und Instrumentenkurse/MCU=1x monatlich
Mittwochnachmittag), Anästhesiologie u. Intensivmedizin; 1 x monatlich Mittwochnachmittag,
in halbjährlichen Abständen Reanimationskurse.

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[toggle_item title=“Wie ist die Inanspruchnahme der Studientage geregelt? Wie viele Studientage werden ermöglicht?“]

Für das Selbststudium im Praktischen Jahr sind 10 Tage pro Tertial vorgesehen. Davon darf
maximal 1 Tag pro Woche zum Selbststudium verwendet werden. Die Selbststudienzeiten
können nicht akkumuliert und nicht zusammenhängend in Anspruch genommen werden. Die
zum Selbststudium verwandten Zeiten sind gegenüber dem PJ-Beauftragten anzuzeigen. Es
besteht wahrend der Zeiten des Selbststudiums keine Anwesenheitspflicht.

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[toggle_item title=“Wie sind die Arbeitszeiten an Feiertagen geregelt?“]

Feiertage sind keine Arbeitstage für die Studentinnen und Studenten im Praktischen Jahr.

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[toggle_item title=“Wie hoch ist die Vergütung für den Studenten monatlich?“]

noch 400,00 € monatlich

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[toggle_item title=“Gibt es für den Studenten die Möglichkeit oder die Pflicht Dienste zu übernehmen? Wenn ja, wie werden diese Dienste vergütet (Bezahlung/Freizeitausgleich)“]

Die von der Universität vorgeschriebenen Dienste werden absolviert und am darauffolgenden Tag mit Freizeit ausgeglichen. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit zu weiteren freiwilligen Diensten, die
vergütet werden: 46,02€ für den Nachtdienst und 76,70€ für einen Samstags-, Sonntags- oder
Feiertagsdienst. Diese Dienste sind abteilungsübergreifend, Sie helfen den diensthabenden Ärzten je
nach Bedarf. Für den Dienst steht Ihnen zum Übernachten das PJ-Zimmer im Wohnheim zur
Verfügung.

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[toggle_item title=“Werden Mahlzeiten kostenlos angeboten?“]

Verpflegung kostenlos

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[toggle_item title=“Steht Arbeitskleidung und ein Spind zur Verfügung?“]

Arbeitskleidung und ein Spind stehen zur Verfugung.

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[toggle_item title=“Wird dem Studenten eine Wohnmöglichkeit angeboten? (wenn ja, Finanzierung?)“]

Es kann ein Zimmer im Personalwohnheim angemietet werden. Die Monatsmiete (69,70 €
einschl. Nebenkosten) entspricht den Kosten, die beim Kauf einer Bahnfahrtkarte 2. Klasse
entstehen. Sie wird analog zum Fahrgeld zu 50 % bezuschusst.
Auf Wunsch Telefonanschluss 19,07 € zuzüglich der Einheiten.

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[toggle_item title=“Gibt es die Möglichkeit der Kinderbetreuung?“]

Z. Zt. noch nicht. Verhandlungen mit lokalen Kindergarten sind im Gange

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[toggle_item title=“Werden Fahrtkosten erstattet (insbesondere bei Kliniklage außerhalb des Geltungsbereiches des NRW – Tickets)?“]

Es wird ein Fahrgeldzuschuss von 50 % der Kosten einer Monatskarte, Bahnfahrt 2. Klasse,
an Studenten gezahlt, die täglich zwischen Bonn und Andernach pendeln. Eine Kopie der
aktuellen Monatskarte, wie auch eine Lohnsteuerkarte, ein Sozialversicherungsausweis, die
Kopie der Immatrikulationsbescheinigung und ein Passfoto sind der Personalabteilung
vorzulegen. Wenn die Fahrt mit dem PKW erfolgt, ist der Wohnsitz Bonn nachzuweisen.

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[toggle_item title=“Gibt es sonstige Anmerkungen zu Ihrem Lehrkrankenhaus?“]

Für Blutabnahmen in der Inneren Medizin (wo die meisten Blutabnahmen anfallen), steht
eine eigens dafür eingestellte Hilfskraft zur Verfügung, sodass PJ-Studentinnen und –
Studenten zwar Blut abnehmen dürfen, wenn sie dies erlernen wollen, jedoch nicht müssen.
Von daher können sie sich voll auf ihre eigentliche ärztliche Tätigkeit konzentrieren.
Interessierte Studentinnen und Studenten sind herzlich eingeladen, sich vor Ort in
Andernach umzusehen. Mehrere Kolleginnen und Kollegen können regelmäßig, abhängig
von Qualifikation und Stellenplan, als Assistenzärztin/-arzt übernommen werden. Mit
Unterstützung durch das Stiftshospital wird ein PJ-Fest, meist in Eigeninitiative der
Studentinnen und Studenten, jährlich organisiert.

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PJ-Koordinator: Prof. A. Steinmetz
Telefon: 02632-404-5497
E-Mail: heike.bruschke@stiftshospital-andernach.de