Wahlpflichtfach

Das obligatorische Wahlpflichtfach, das man innerhalb der ersten vier Semestern belegen muss, dient nicht nur im Medizinstudium, sondern auch in ziemlich allen Studiengängen dazu, seinen Wissenshorizont zu erweitern und über den Tellerrand hinaus zu gucken. So verhindert die Uni, dass man irgendwann zum Fachidioten mutiert. ☺

Der Schein für das Wahlpflichtfach ist mit eine der Voraussetzungen für die Zulassung zum 1. Staatsexamen und wird als Note mit auf dem Physikumszeugnis erscheinen.

Das ist aber nicht Schlechtes, sondern im Gegenteil: wer sich vorher gut informiert und sein Wahlpflichtfach gezielt nach seinen Interessen belegt, kann viel Freude dabei haben und nebenbei noch seine Kompetenzen in den Gebieten erweitern, die einen wirklich begeistern.

Um als Wahlpflichtfach anerkannt zu werden, müssen folgende Kriterien erfüllt sein:

  • 2h pro Woche an Vorlesung, Seminar etc.
  • Examen am Ende des Kurses
  • Minimale Verwandtschaft zur Medizin (also vielleicht nicht umbedingt Origami-Falten ☺ )

Dann sollte der Anerkennung durch das Dekanat nichts mehr im Wege stehen.

Diese Dinge solltet ihr möglichst mit dem Professor des Wahlpflichtfaches und dem Studiendekanat vor Antritt der Kursreihe besprechen. Man will seinen Zeitaufwand ja auch belohnt bekommen.

Die Ansprechpartnerin in diesem Fall ist Frau Dr. Alvino vom Studiendekanat, die euch bei allen Fragen und Problemen helfen kann.

Es gibt drei Möglichkeiten ein Wahlpflichtfach zu belegen:

  1. Liste der medizinischen Wahlpflichtfächer auf Basis (sehr begrenzte Platzzahl)
  2. Jeglicher Kurs in allen Studiengängen hier an der Universität Bonn, der die oben genannten Kriterien erfüllt. Hiermit bietet Bonn uns als eine der wenigen Unis ein riesiges Angebot, das man auf jeden Fall nutzen sollte!!
  3. Anerkennung von Leistungen aus früheren Studienfächern. Wendet euch hier bitte direkt an das Studiendekanat, um Fragen zu klären.

Wir von der Fachschaft möchten euch das Leben aber erleichtern und greifen euch mit folgender Liste unter die Arme. s.u. Hier findet ihr parallel zum unüberschaubaren Vorlesungsverzeichnis der Uni eine große Zahl von aufgelisteten Wahlfächern mit Beschreibungen von Studenten für Studenten mit Bewertungen, Lob und Kritik. Da fällt die Wahl gleich leichter 🙂

Vorher noch einige Tipps:

  • In den ersten zwei Semestern habt ihr in der Vorklinik vergleichsweise viel Freizeit, die meisten Erstis 15/16 belegten ihr Wahlfach im 2. Semester.
  • Bevor ihr ein Wahlfach belegt, überprüft ob die Zeiten mit eurem Stundenplan vereinbar sind
  • Belegt ein Wahlfach zusammen mit anderen Freunden, sollte sich herausstellen, dass das Fach doch nicht so prickelnd ist, hat man Leidensgenossen, mit denen man gemeinsam die Zeit absitzen kann.
  • Das Wahlfachangebot unterscheidet sich, je nachdem ob gerade Sommer- oder Wintersemester ist.
  • Geht sicher, dass auf den euch ausgeteilten Scheinen Stempel und Unterschrift des Dekans zu finden sind! Wenn nicht, lasst euch diese unbedingt noch geben!

 

 

Grundwerte der Ethik

Anmeldung: Man geht einfach zu den ersten Vorlesungen und trägt sich in die Liste ein. Abnächstem Semester gibt es allerdings wahrscheinlich eine Teilnehmerbegrenzungfür Mediziner, weil es einfach zu viele wurden.

Dozent: Der Prof ist superfreundlich, sehr zuvorkommend und nimmt sich Zeit für die Studenten. Übrigens hat er sehr gute Ohren und „fühlt sich seiner Freiheit beraubt“ wenn jemand seine Vorlesung stört.

Inhalte: Es geht im allgemeinen um die Grundwerte der Ethik, Verantwortungsethik (Hans Jonas) steht unter anderem im Mittelpunkt und im Bezug zur Medizin werden auch Punkte wie Patientenverfügungen diskutiert. Die Inhalte sind recht leicht zu verstehen.

Zeitaufwand: Die Vorlesung findet einmal pro Woche statt und dauert maximal zwei Stunden. Vor-und Nachbereitung sind eigentlich nicht notwendig.

Prüfung: Hier ist die Prüfung extrem locker! Letztes Wintersemester ging man allein oder zu zweit zum Prof und konnte mit ihm über ein beliebiges Thema diskutieren. Im Sommersemster dagegen wurde aus Zeitgründen eine „Klausur“ geschrieben. Soweit ich weiß hatten alle ne eins 🙂

Fazit: Sicherlich ein Wahlfach mit eher geringem Zeitaufwand.

 

________________________________________________________________________

Englischkurse (Sprachlernzentrum der Uni Bonn)

Anmeldung: Die Anmeldung erfolgt über das Vorlesungsverzeichnis der Uni Bonn. Wem das zu kompliziert ist, der geht einfach in der ersten Stunde zur Dozentin und sagt, dass sein PC während des online- Sprachtests abgestürzt ist ( das kommt tatsächlich des öfteren vor)

Dozent: Die Dozenten des Sprachlernzentrums sind alle sehr freundlich und weniger streng, was nichts daran ändert, dass der Kurs z.B. bei Frau Hehl unnormal langweilig und deswegen anstrengend sein kann. Wie die anderen Dozenten so sind, weiß ich nicht sehr genau, aber Frau Hehl würde ich echt nicht weiterempfehlen.

Inhalte: Wer sich für einen Sprachkurs anmeldet, sollte auch wirklich die Absicht haben eine Sprache zu lernen, d.h. Sehr großer Zeitaufwand, Vokabeln lernen, lange schwierige Texte bearbeiten usw….. Bei den Sprachen gibt es verschiedene Lernniveaus, ich kann euch nur die höchsten Niveaus C und C1 empfehlen, weil man bei den anderen Kursen kaum voran kommt und sich als Abi-Absolvent schnell unterfordert fühlt.

Prüfung: Die Prüfung ist eine schriftliche und sehr leicht gehalten, wer die Sprache einigermaßen beherrscht, sollte keine Probleme haben auch hier mit einer eins abzuschließen.

Fazit: Belegt diesen Kurs nur, wenn ihr wirklich Lust und Zeit dafür habt, sonst nehmt ihr anderen Studenten die begrenzten Plätze weg.

 

________________________________________________________________________

Developmental Neurobiology and Neuroregeneration

Anmeldung: Einfach zur ersten Sitzung gehen und sich eintragen.

Dozenten: Hier referieren abwechselnd verschiedene Dozenten unterschiedlichen Ranges, alle sind ganz nett. Die Vorlesungen werden auf Englisch gahalten, die Dozenten beherrschen zwar alle die Fachsprache, man merkt aber teilweise sehr deutlich, dass es sich hier nicht um Native Speakers handelt, was einige Studenten gestört hat.

Inhalte: In diesem Fach geht es rund um das Nervensystem, von der Entwicklung über die Differenzierung bis hin zu Anomalien und neuerforschten Therapeutischen Maßnahmen. Wie gesagt wird hier auf Englisch gelehrt. Dadurch ist der Kurs recht anspruchsvoll, aber auf jeden Fall machbar, etwas Grundwissen über Neurologie wäre hier nicht verkehrt.

Zeitaufwand: Die Vorlesung findet einmal wöchentlich statt und dauert maximal zwei Stunden.

Prüfung: Hier wird deutlich, dass man nicht alles – sondern im Gegenteil nur sehr wenig von dem verstehen muss, was man in den Vorlesungen so geboten bekommt. Man sucht sich einfach ein vom Institut vorgeschlagenes Thema aus und hat dann die Ehre vor einem Komitee aus wissenschaftlichen Mitarbeitern und ranghöchsten Professoren des „Life and Brain Centers“ ein Referat zu halten (deutsch oder englisch). Die Bewertung ist sehr freundlich, wenn ersichtlich wird, dass man sich Mühe gegeben hat.

Fazit: Empfehlenswert, wenn man genug Interesse und Enthusiasmus mitbringt, die Prüfung ist unvergesslich, im positiven Sinne.

 

________________________________________________________________________

Cellular Neurobiology of Disease

Anmeldung: Man kommt zur ersten Vorlesung, man hat sich einmal eingetragen, dann wurde aber die Anwesenheit nicht mehr überprüft.

Dozent: Verschiedene Profs, alle nett und offen.

Inhalte: Hier steht das Immunsystem im ZNS im Mittelpunkt, man beschäftigt sich mit verschiedenen neurologischen Erkrankungen.

Zeitaufwand: Die Vorlesung findet einmal die Woche statt und geht maximal zwei Stunden lang.

Prüfung: Die Prüfung sollte sich eigentlich an den Vorlesungsfolien orientieren, was letztendlich nur begrenzt der Fall war, es wurden neuroanatomische Kenntnisse vorausgesetzt, der Anspruch war somit sehr hoch.Fazit: Wer sich in neurologischer Richtung orientiert, wird hier auf seine Kosten kommen und viel spannendes lernen, wer eine gute Note haben will sollte lieber Ethik belegen 🙂

 

________________________________________________________________________

Autogenes Training

Anmeldung: Bei der Anmeldung muss man schnell sein, sie läuft übers Internet und innerhalb einer Stunde waren auch alle Kursplätze vergeben. Der Kurs kostet 35 Euro.

Dozent: Die Dozentin ist nett, aber Gerüchten zufolge streng in der Benotung.

Inhalte: Autogenes Training ist – wie man spätestens nach dem Psychokurs im ersten Semester feststellt – eine Entspannungsmethode. Im Mittelpunkt steht die praktische Anwendung des Autogenen Trainings. Jede Stunde gibt es einen Theorieteil, der sich mit der Wirkungsweise des Autogenen Trainings auf den Körper befasst, wobei das Lernniiveau bzw. der Anspruch hierbei nicht allzuhoch ist, da dieser Kurs nicht ausschließlich für Mediziner ist. Die Übungen kann man in seiner Freizeit beliebig oft durchführen.

Zeitaufwand: Während des Semesters hat man garnichts zu tun, man muss nur einmal wöchentlich zur Lehrveranstaltung.

Prüfung: Anstatt einer Prüfung ist eine Hausarbeit im Umfang von 5-7 Seiten zu verfassen, diese wird dann benotet und entspricht der Endnote.

 

________________________________________________________________________

SciMed Seminar: neue Entwicklungen in der molekularen Medizin

Anmeldung: Im Büro von Fr. Dr. Weber, Herrn Dr. Völker bekommt man einen Anmeldungszettel in die Hand gedrückt, den man sofort ausfüllen kann. Alternativ kann man sich auch noch bei der ersten Veranstaltung anmelden.

Dozent: Der Prof. ist jedes mal ein anderer, entsprechend kann man darauf nicht antworten. Da es sich nur um eine Vorlesung handelt und man auch zur Vorbereitung des Referats nicht sooo viel mit seinem Betreuer zu tun hat, ist das nicht so ausschlaggebend.

Inhalte: Der Mittwoch ist zweigeteilt: 1,5 Stunden Vorlesung, 1,5 Seminar (Referat). In der Vorlesung werden wissenschaftliche Arbeitsmethoden vorgestellt. das geht von Blotting bis zu „Wie besorge ich Material für meine Doktorarbeit“. Im Seminar werden dann von Studenten aktuelle Forschungsergebnisse zu verschiedenen Krankheiten vorgestellt und am Ende drüber diskutiert.
Man lernt natürlich Sachen, die ein anderer Medizinstudent kaum zu hören bekommt. Es ist nicht alles leicht, aber wird gut verständlich rübergebracht.

Zeitaufwand: Da die Organisatoren wissen, wie viel man im 3ten Semester zu tun hat, wird es so gedreht, dass möglichst alle drittsemester erst im vierten ihr Referat halten müssen. Der Aufwand dafür geht schon etwas über etwa das BC-Referat hinaus. Ansonsten verliert man eben den MIttwoch nachmittag und damit Lernzeit als auch einen Teil des freien Präppens. Ich kenne niemanden, der sich vor- oder nachbereitet hätte.

Prüfung: Belegt man Sci-Med als Wahlfach, ist eine Klausur mit mir unbekanntem Schwierigkeitsgrad Vorausetzung für den Schein, ansonsten reichen das Referat und die regelmäßige Teilnahme als Leistungsnachweis.

Fazit: Würde den Kurs jedem weiterempfehlen, der irgendwie schon mal daran gedacht hat eine wissenschaftliche Doktorarbeit zu schreiben (also irgendwas jenseits von „Die Farbgebung der Viggo im Wandel der Zeit“^^). Auch ansonsten sind die Themen zu einem guten Teil interessant. Sooo stressig ist das dritte Semester auch wieder nicht (vor allem ohne Colloq), dass man nicht einen nachmittag erübrigen könnte. Zur Not kann man auch im Kurs den Atlas aufschlagen… kontrolliert ja keiner.
Und abbrechen kann man ja immer.

 

________________________________________________________________________

Molekulare Verhaltensgenetik

Der Kurs ist wegen der Zeiten extrem begehrt und es gibt nur wenige Plätze.

Inhalte: Im Seminar durch Vorträge:
Sucht, affektive Störungen, Schmerz, Psychose, Lernen und Gedächtnis, psychiatrische Ge-netik, genetische Tiermodelle, Verhaltenspharmakologie, statistische Methoden,
Im Labor durch Übungen:
Pharmakologische und genetische Tiermodelle zur Untersuchung psychiatrischer Störungen,
Arbeiten mit lebenden Mäusen (knockout Mäuse), Tierschutz, Applikation von Pharmaka, Verhaltensanalyse nach Irwin, Testen auf Schmerzempfindlichkeit, Sucht, Angst, Depression und Lernfähigkeit.

Mehr Informationen: http://www.molpsychiatrie.uni-bonn.de

________________________________________________________________________

Medizingeschichte

Anmeldung: Anmelden muss man sich auf dem Venusberg im Medizinhistorischen Institut, am besten so früh wie möglich, da es nur 20 Plätze gibt und die bei uns relativ schnell voll waren.

Dozent: Der Prof war eigentlich super nett, allerdings wusste ich am Anfang nicht wirklich, wie er einzuschätzen ist und er erwaretet schon ein bisschen was

Inhalte: es waren insgesamt 9 Termine mit diesen Inhalten:
1. Allgemeine Einführung
2.Medizin im Kaiserreich
3.Medizin in der Weimarer Republik
4.NS-Medizinverbrechen
5.Auseinandersetzung mit NS-Zeit nach 1945
6.Besundheitspolitik in Brd Deutschland
7.68er und Psychatriereform
8.medizinischer Pluralismus
9.Abtreibung, Sterbehilfe, Hospize..

Zeitaufwand: Der Aufwand ist so mittelmäßig, man bekommt theoretisch jede Woche irgendwelche Texte, die man lesen muss aber im Endeffekt bleibt es jeden selbst überlassen, wieviel man macht.

Prüfung: Um den schein zu bekommen, muss man ein Referat halten (20-30min) und sich jede Stunde ein bisschen mündlich beteiligen, da es ein recht kleiner Kurs ist und schon recht viel diskutiert wird und relativ wichtig, man kann sich direkt bei der Anmeldung in eine Liste für die Referate eintragen, also je früher man ist desto größer die Auswahl…

Fazit: Insgesamt würde ich den Kurs auf jeden Fall weiterempfehlen, aber man muss sagen, dass es bestimmt Wahlpflichtfächer mit weniger Aufwand gibt und die einzelnen Termine sind mit 2-3stunden relativ lang, aber dafür sind es ja auch nur neun.

 

________________________________________________________________________

Homoeopathie

Anmeldung: Man geht zur ersten Vorlesung und ist angemeldet –> wo und wann hängt überall aus: meist Mitte November immer Mittwochs.

Dozent: Der Dozent ist niedergelassener Homöopath und hat viel Ahnung von seinem Fach. Er redet viel und man muss selber nicht mitarbeiten.

Inhalt: Grundlagen der Homoöpathie: Grundprinzip, Arzneimittellehre, Dosierung…

Zeitaufwand: Nur ca 1-2 Tage vor der Prüfung muss man lernen. Man braucht sich auch auf die Vorlesung nicht vorzubereiten. Auch Nacharbeiten ist nicht nötig. Was aber wichtig ist: MITSCHREIBEN, da man sonst keine andere Lerngrundlage hat (Prof hat zwar empfohlen ein Buch zu kaufen, übrigens von ihm selbst geschrieben, ist aber nicht unbedingt notwendig (ich hab es weder gekauft, noch gelesen)

Prüfung: Mündlich; man muss gut seinen Wortlaut lernen. Nie etwas kritisches über Homöopathie sagen –> und schon hat man min. ne 2. Die Eins muss man sich manchmal mit sehr gutem Hintergrundwissen erkämpfen. Alles in allem sehr fair. (Achtung: nicht alle waren hier mit der Prüfung so sehr zufrieden. Die Prüfung kann so aussehen, dass sich alle Studenten in einer Reihe aufstellen. Dann gilt: wer zu erst kommt, malt zu erst und diejenigen, die am Ende drankommen müssen das übelste Detailwissen vorweisen, um überhaupt zu bestehen.)

Fazit: Für mich war das genau das richtige Wahlfach. 20 Vorlesungsstunden, geringer Lernaufwand, faire Prüfung. Einzige Mankos: Vorlesung ist auf dem Berg und oftmals etwas langatmig.

 

________________________________________________________________________

Psychologie

Anmeldung : Ich bin einfach zu der Vorlesung hin gegangen, war okay 🙂

Dozent: Die Professorin war sehr sympathisch, hat interessante Vorlesungen gehalten und war über jede Teilnahme seitens der Studenten glücklich; also nicht so streng.

Inhalte/Zeitaufwand: Im Mittelpunkt stehen die Themen Lernen, Motivation u. Emotionen ; Der Anspruch ist schon hoch, aber die Klausuren für Mediziner sind schaffbar, wenn man sich drei Tage zum Lernen Zeit nimmt. Der Lernaufwand ist relativ gering.

Fazit: Ich fand die zweistündige Anwesenheitspflicht Freitag von 10-12 (übrigens sind zwei Fehltermine erlaubt) angenehm und die Vorlesungen sind auch interessant und nett gestaltet!

_______________________________________________________________________

 

Elektrophysiologie und Molekularbiologie von Ionenkanälen erregbarer Membranen

Das Wahlfach ist auf eine kleine Anzahl von Studenten begrenzt (ca. 6 Leute) und findet als einwöchiges Blockpraktikum in den Semesterferien im Uniklinikum statt. Es ist ab dem zweiten Semester belegbar. Grundkenntnisse in Biologie sind empfehlenswert. Physio kann sicher auch nicht schaden, klappt aber auch ohne!

Zum Ablauf: Im Vorfeld bekommt man bei einem Treffen mit dem zuständigen Dozenten einen Stapel mit Texten ausgeteilt die man sich bis zum Praktikum durchlesen sollte. Morgens geht es los mit einem kurzen Seminar über Molekularbiologie und Elektrophysiologie und im Anschluss macht man praktische Sachen wie z.B Strom- und Spannungsmessungen an der Zelle oder Gene von Mäusen untersuchen. Da das Ganze in einer Kleingruppe stattfindet ist der Lerneffekt groß und es macht auch echt Spaß. Die Profs und Mitarbeiter/innen bemühen sich einem alles genau zu erklären und nahezubringen. In der Mittagspause kann man z.B. ins Venusberg Bistro (Mensa) gehen.

Das Praktikum schließt mit einer mündlichen Prüfung ab. Alles in Allem wirklich empfehlenswert!

Fazit: Nur 5 Tage am Stück und super Einblick in die Forschungsarbeit