Dr. Vadym Gnatkovsky, PhD
Epilepsiechirurgie und SEEG
Ein Drittel der Patienten, die an pharmakoresistenter fokaler Epilepsie leiden, sind potenzielle Kandidaten für eine therapeutische Operation. Das Ziel der Epilepsiechirurgie besteht darin, den epileptogenen Cortex zu entfernen, zu trennen oder zu inaktivieren, um Anfallsfreiheit zu erreichen. Eine korrekte präoperative Identifikation der epileptogenen Zone (EZ) hat Auswirkungen auf das postoperative Ergebnis. Bei 20–50% der für eine Operation in Frage kommenden Patienten sind invasive Aufzeichnungen mittels intrazerebraler stereoelektroenzephalographischer (SEEG) Elektroden erforderlich, um die Grenzen der EZ zu identifizieren. Diese Epilepsiechirurgie und SEEG-Gruppe wurde gegründet, um neue technologische Ansätze zur Erleichterung dieses Prozesses zu erforschen, zu entwickeln und anzuwenden. Ein vollständiges Spektrum der verfügbaren Techniken (Video-EEG, MRT, PET, SPECT, SEEG) wird verwendet, um Biomarker für das epileptogene Netzwerk während der präoperativen Evaluation und der SEEG-Implantationsplanung zu identifizieren. Der Hauptfokus der Gruppe liegt auf der Entwicklung von computergestützten Tools für die SEEG-Analyse, Anfallserkennung und Operationsplanung. Dies erfordert eine starke interdisziplinäre Expertise und Zusammenarbeit. Wir sind offen für motivierte Personen, die sich uns in diesem Abenteuer anschließen möchten. Methoden und Expertise: Intrakranielle SEEG- und Einheitsaufzeichnungen Video-EEG HD-EEG ESI MRI-Nachverarbeitung PET SPECT E-Stimulation Thermokoagulation
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