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AG Heim/Eggers

PD Dr. med. Nils Heim, PD Dr. med. dent. Benedikt Eggers

Klinisches Studienzentrum MKG

Klinisches Studienzentrum MKG Das Studienzentrum Bonn (SZB) ist der Zusammenschluss aller Kliniken und Einrichtungen am Universitätsklinikum Bonn, die Klinische Studien durchführen. Das SZB besteht aus den Klinischen Studienzentren der verschiedenen Kliniken, der Studienzentrale, der Phase I Einheit, dem Pool Study Nurses der Pflegedirektion sowie Bereichen der Verwaltung. Die Aufgabe des SZB ist es, wissenschaftlich und methodisch exzellente Klinische Studien durchzuführen und dabei die Sicherheit und Rechte der Patienten und Probanden zu wahren und die Einhaltung der rechtlichen Anforderungen zu gewährleisten. Das SZB führt sowohl eigen-/wissenschaftsinitiierte (IITs) als auch kommerzielle Studien durch. Es werden Studien aller Phasen und rechtlicher Einordnung (Arzneimittel- oder Medizinproduktestudien) umgesetzt. Kaltplasma "Nicht-Invasives physikalisches Plasma, oder auch Kaltplasma bezeichnet ein hochreaktives, elektrisch leitfähiges Gas mit vielfältigen Eigenschaften und biologisch aktiver Wirkung. Medizinisch eingesetztes Kaltplasma, eingesetzt in etwa wie eine Art „Laserstrahl“ hat durch insbesondere hochreaktive Sauerstoff und Stickstoffspezies, freie Elektronen, UV-Strahlung, sowie elektrische Felder eine unterschiedliche Wirkung auf biologische Zellen und Gewebe. So übt Kaltplasma einerseits einen Antimikrobiellen Effekt auf unterschiedliche Arten von Bakterien, Viren und Pilzen aus. Andererseits sind vielfältige wundheilungsfördernde Effekte in vitro und in vivo beschrieben worden. Zusätzlich dazu ist Kaltplasma dazu in der Lage bei einigen Tumorzellen selektiv das Zellwachstum zu hemmen und die Apoptose zu induzieren. In aktuellen Projekten untersuchen wir derzeit den Einsatz von Kaltplasma auf verschiedene intraorale Zellen im Hinblick auf einen möglichen Adjuvanten Einsatz in der zahnärztlich- und MKG-chirurgischen Therapie von Wundheilungsstörungen und bei der Behandlung neoplastischer Prozesse. Bisphosphonate Bisphosphonate und Denosumab sind Medikamente, die bei bestimmten Tumorerkrankungen oder Knochensystemerkrankungen in den Stoffwechsel eingreifen und einerseits die den Knochenabbau fördernden Osteoklasten hemmen, andererseits den Osteoblasten-vermittelten Knochenaufbau unterstützen. Ein Nebeneffekt dieser wichtigen Medikamente ist jedoch leider die Entstehung der sogenannten medikamenten-assoziierten Kieferknochennekrose (MRONJ). Hierbei handelt es sich um freiliegenden Knochen im Bereich des Kiefers, der bei Einnahme entsprechender antiresorptiver Medikation länger als 8 Wochen besteht und nicht im Zusammenhang mit einer tumorbedingten Strahlentherapie steht. In unser Arbeitsgruppe steht die Untersuchung molekularer Mechanismen verschiedener antiresorptiver Medikamente im Vordergrund um mit dem Verständnis der biochemischen Zusammenhänge die Prävention und Therapie von MRONJ zu optimieren.

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