PD Dr. Thomas Beiert
Kardiale Arrhythmien und Vorhofflimmern sind epidemiologisch wichtige Krankheitsbilder mit hoher Inzidenz und Prävalenz. So zählt das Vorhofflimmern in der alternden Bevölkerung schon zu den sogenannten Volkskrankheiten und der plötzliche Herztod bei Kammertachykardien ist eine der Haupttodesursachen in den westlichen Industrienationen. Die klinische Forschung hilft, die Diagnostik und Therapie dieser gefährlichen Erkrankungen stetig zu verbessern und trägt wesentlich zur Verbesserung der Patientenversorgung bei. Aufgrund des erhöhten Risikos für einen Schlaganfall ist bei Vorhofflimmern neben den Ablationsstrategien die Antikoagulationstherapie einer der wesentlichen therapeutischen Pfeiler. Sowohl eigeninitiierte Studien, aber auch Industrie-geförderte Projekte werden hierzu in unserer Abteilung durchgeführt. Thematische Schwerpunkte Evaluation und Optimierung von Diagnostik, Nachbeobachtungsphase und Therapie von Vorhofflimmern und ventrikulären Arrhythmien Periinterventionelle Antikoagulation Cryo-Ballon Register zur Evaluation der antralen Cryo-PV Isolation Innovative Ablationstechniken und –Energien (Elektroporation - PFA) Prozedurale Optimierung von komplexen Ablationen Evaluation neuer Modalitäten der epikardalen Ablation mit und ohne Kreislaufunterstützung ODIn-AF Studie zur Untersuchung der Notwendigkeit einer Antikoagulation nach erfolgreicher Vorhofflimmerablation Klinische Studien mit Schwerpunkten u.a. Pulmonalvenenisolation, neue orale Antikoagulantien, neue Antiarrhythmika Rolle von Entzündung und Fibrose für Ablationserfolg bei Vorhofflimmern MikroRNAs bei Vorhofflimmern
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