Instagram E-Mail
fsmedizinbonn@gmail.com

AG Krug

Prof. Dr. Axel Krug

Translationale Bildgebung in der Psychiatrie

Bis heute erfolgt die psychiatrische Diagnosestellung nach diagnostischen Manualen rein durch phänomenologische Charakterisierung von Symptomen und mündet in nosologischen Einheiten, deren Unterscheidung auch klinisch nicht immer nützlich ist. Seit einiger Zeit mehren sich jedoch Hinweise, dass es zwischen psychotischen und affektiven Störungen viele Überlappungen gibt. Diese betreffen einerseits gemeinsame Syndrome und Verläufe, aber insbesondere auch Anteile der zugrunde liegenden genetischen Architektur (z.B. gleiche molekulargenetische Risikovarianten für verschiedene Störungen), gemeinsame umweltbedingte Risikofaktoren, Veränderungen der Gehirnstruktur sowie weitere biologische Faktoren. Die Forschung soll Möglichkeiten aufzeigen, wie Diagnostik und Interventionen (neuro-)biologisch informiert erweitert und ergänzt werden können. Die Arbeitsgruppe forscht zu folgenden Fragestellungen Wirkung von biologischen und Umweltfaktoren sowie ihrer Interaktion auf Erleben und Verhalten und der zugrunde liegenden Gehirnstruktur bei transdiagnostischen Patientengruppen und Gesunden Gemeinsamkeit und Spezifität bestimmter Risikofaktoren für psychotische und affektive Störungen Neurale Korrelate von Psychopathologie Verlauf von psychotischen und affektiven Störungen: Verlauf-Gehirn-Beziehungen, Zusammenhänge mit Risiko- und Resilienzfaktoren, Kognition, Persönlichkeit etc. Zusammenhang von Psychopathologie (insbesondere formale Denkstörungen) und Kognition (Sprache, Arbeitsgedächtnis, exekutive Funktionen etc.)

Mehr Informationen: hier