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AG Mitralklappe

PD Dr. Can Öztürk

Die Mitralklappeninsuffizienz (MI) tritt bei bis zu einem Viertel der europäischen Erwachsenen, die mit symptomatischem Herzvitium behandelt werden, zusätzlich auf. Sie ist damit das zweithäufigste erworbene Herzklappenvitium nach der Aortenklappenstenose. Typische Symptome wie Schwindel, Dyspnoe, Abgeschlagenheit treten häufig erst in fortgeschrittenen Stadien der Erkrankung auf. Die einzige Therapieoption im klinischen Alltag stellte bislang die chirurgische Intervention dar. Sie gilt als Goldstandard und einzige kurative Therapieoption. Die krankheitsbedingten Symptome werden hierdurch verbessert und zusätzlich der Progression des Herzvitiums entgegengewirkt. Seit 2008 bestehen neuere interventionelle Verfahren, wie die „MitraClip“- oder die „Cardioband“-Prozedur, vor allem für Patienten mit hohem operativem Risiko. Über einen venösen Zugangsweg wird kathetergestützt die Mitralklappeninsuffizienz verringert und so Symptome und Lebensqualität verbessert. Thematische Schwerpunkte Prädiktion eines guten prozeduralen Outcomes (Echokardiographische sowie CT-morphologische Prädiktoren) Prozedur (z.B. ASD nach transseptaler Punktion, daraus resultierende hämodynamische Veränderungen) Prognoseabschätzung (v.a. peri- und postprozedurale Komplikationen)

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