Prof. Dr. Claus Christian Pieper, Dr. Petra Mürtz
Diffusionsbildgebung & onkologische Bildgebung
Die Arbeitsgruppe hat eine lange Tradition seit 1997. Konventionelle diffusionsgewichtete MRT-Bildgebung (DWI) ist eine etablierte Methode der onkologischen Bildgebung zur Detektion von Tumoren durch Messung von Veränderungen der lokalen scheinbaren Diffusion ohne Applikation von Kontrastmitteln. Fortgeschrittene DWI-Techniken wie computed DWI (cDWI) und diffusionsgewichtete Ganzkörperbildgebung (DWIBS) verbessern die Detektion von Pathologien. Intravoxel Incoherent Motion (IVIM) Analysen liefern darüber hinaus zusätzliche Informationen zur lokalen Gewebemikroperfusion und sind hilfreich zur Charakterisierung von Pathologien. Unser Ziel ist die Optimierung und die Validierung fortgeschrittener DWI-Techniken und deren Etablierung in der klinischen Routinebildgebung. Wissenschaftliche Schwerpunkte: „Simplified“ IVIM (Intravoxel incoherent motion) bei Leber-, Pankreas-, Brust- und Wirbelsäulenläsionen Evaluierung von Detektion und Diskriminierung von Läsionen Optimierung der Methode und klinische Validierung Colormaps zur visuellen Befundung Prädiktion und Kontrolle von Therapieerfolg Reproduzierbarkeitsuntersuchung Sequenzoptimierung cDWI (computed DWI) bei Prostataläsionen Evaluierung von Detektion und Diskriminierung von Läsionen DWIBS (Diffusion-weighted whole-body MRI) bei Lungentumoren Evaluierung von Detektion und Diskriminierung Darstellung des brachialen und lumbosakralen Plexus
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