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AG Sasse

Prof. Dr. Philipp Sasse

Die Sasse Gruppe zeigte 2010 das Potenzial der Optogenetik im Herzen in vivo und hat seitdem mit wichtigen Veröffentlichungen zur optogenetischen Manipulation von Signalkaskaden und der optogenetischen Defibrillation und Kardioversion dazu beigetragen, das Feld der kardialen Optogenetik voranzubringen. Mit neuartigen optogenetischen Werkzeugen und mechanistischen Erkenntnissen über Herzrhythmusstörungen will die Gruppe ein Wirkstoffscreening für pro- und anti-arrhythmische Effekte entwickeln und neue therapeutische Konzepte zur Beendigung von Herzrhythmusstörungen vorschlagen. Zur Untersuchung genetisch-bedingter Herzrhythmusstörungen verwendet die Arbeitsgruppe Sasse auch induzierte pluripotente Stammzellen, die aus Hautbiopsien gewonnen und zu Herzmuskelzellen differenziert werden können, und konnte erstmals zeigen, dass damit das »Lange QT Syndrom 3« in der Kulturschale untersucht werden kann. Die Forschung der Arbeitsgruppe Sasse ist zwar überwiegend grundlagenorientiert, wird jedoch auch in Teilen zur Identifikation neuer klinischer Anwendungen zur Therapie von Herzrhythmusstörungen genutzt.

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