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Institut für Pharmakologie und Toxikologie

Prof. Dr. Alexander Pfeifer

<div class="ewa-rteLine">Die Arbeitsgruppe von Prof. Alexander Pfeifer am Institut für Pharmakologie und Toxikologie beschäftigt sich mit verschiedenen Aspekten der molekularen Pharmakologie und Signaltransduktion. Ein zentraler Fokus liegt auf der Untersuchung des braunen Fettgewebes und seiner Rolle in der Energiehomöostase und Thermogenese. Das braune Fettgewebe trägt zur Regulierung des Energieverbrauchs und der Körpertemperatur bei, und die Gruppe erforscht die zugrunde liegenden molekularen Mechanismen, um potenzielle therapeutische Ansätze für Adipositas und Stoffwechselerkrankungen zu entwickeln.</div> <div class="ewa-rteLine"></div> <div class="ewa-rteLine">Ein weiterer Schwerpunkt der Forschung ist die Entwicklung und Anwendung von viralen Vektoren und Nanomedizin, insbesondere für den gezielten Transfer von genetischem Material und Zellen. Diese Technologien werden genutzt, um therapeutische Gene oder modifizierte Zellen direkt in spezifische Gewebe, wie das kardiovaskuläre System oder das zentrale Nervensystem, zu liefern, mit dem Ziel, verschiedene Erkrankungen zu behandeln.</div> <div class="ewa-rteLine"></div> <div class="ewa-rteLine">Zusätzlich untersucht die Gruppe die Signaltransduktion von G-Protein-gekoppelten Rezeptoren (GPCRs), die eine Schlüsselrolle bei der Regulierung von Blutdruck und Stoffwechsel spielen. Hierbei liegt ein besonderes Augenmerk auf den Mechanismen, die diese Rezeptoren im Blutkreislaufsystem und in den Nieren steuern, und wie Störungen in diesen Signalwegen zu Erkrankungen wie Bluthochdruck führen können.</div> <div class="ewa-rteLine"></div> <div class="ewa-rteLine">Ein weiterer Forschungsschwerpunkt ist das Stickstoffmonoxid (NO)-cGMP-Signalnetzwerk, das die Blutdruckregulation und vaskuläre Funktion beeinflusst. Das Verständnis dieser Signalwege könnte neue therapeutische Möglichkeiten zur Behandlung von kardiovaskulären Erkrankungen eröffnen.</div> <div class="ewa-rteLine"></div> <div class="ewa-rteLine">Schließlich entwickelt die Arbeitsgruppe Organoide aus induzierten pluripotenten Stammzellen (hiPSCs), die als Modelle für braunes Fettgewebe dienen. Diese Modelle ermöglichen es, die menschliche Thermogenese und den Fettstoffwechsel in vitro zu untersuchen und tragen dazu bei, ein besseres Verständnis für die biologischen Prozesse zu entwickeln, die bei der Bekämpfung von Stoffwechselerkrankungen wie Adipositas und Typ-2-Diabetes von Bedeutung sind.</div> <div class="ewa-rteLine"></div> <div class="ewa-rteLine">Insgesamt zielt die Forschung darauf ab, molekulare Mechanismen besser zu verstehen, die den Metabolismus, die Funktion des Fettgewebes und vaskuläre Prozesse regulieren, um innovative therapeutische Ansätze für Stoffwechselerkrankungen und kardiovaskuläre Erkrankungen zu entwickeln.</div>

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